Darmkrebs-Vorsorge: Unangenehm im Kopf – beruhigend fürs Leben
Rund 55.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr an Darmkrebs – und doch gehört die Darmkrebsvorsorge zu den Terminen, die viele am liebsten verschieben. Dabei ist sie eine der wenigen Untersuchungen, die eine Erkrankung nicht nur früh erkennt, sondern oft sogar verhindert. Im Rahmen der Vortragsreihe der Starnberger Kliniken erklärt Dr. med. Nina Laura Bocci, Internistin am Klinikum Starnberg, was Vorsorge heute leistet – und warum die größte Hürde meist nicht medizinisch, sondern psychologisch ist.
Ein ungewolltes Tröpfeln beim Lachen, ein Druckgefühl nach langem Stehen, der ständige Weg zur Toilette: Beschwerden rund um den Beckenboden gehören zu den häufigsten und zugleich am seltensten ausgesprochenen Gesundheitsproblemen. Schätzungen der Deutschen Kontinenz Gesellschaft zufolge sind in Deutschland rund zehn Millionen Menschen von Inkontinenz betroffen – Frauen wie Männer, junge wie alte. Anlässlich der Welt-Kontinenz-Woche vom 15. bis 21. Juni 2026 lädt das zertifizierte Beckenbodenzentrum Starnberg – Penzberg deshalb zu einem Patiententag ein.
Bornavirus: „Das Risiko beginnt oft mit einem trockenen Besen“
Ein Gespräch mit Prof. Dr. med. Peter Rupp, Facharzt für Innere Medizin, Klinische Akut- und Notfallmedizin am Klinikum Starnberg, über das Bornavirus – und warum Vorsicht im Alltag meist wichtiger ist als Angst
Rund 200 Kilogramm Kronkorken und Metallverschlüsse haben Mitarbeitende, Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher der Starnberger Kliniken in den vergangenen Monaten gesammelt. Jetzt wurden die Spenden am Klinikum Starnberg an die bundesweite Initiative „Aktion Pfötchen“ übergeben, die Ausbildung von Therapiehunden für ehemalige und aktive Soldatinnen und Soldaten mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) unterstützt.
Eine Woche lang Berlin. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Bundesgesundheitsministerium, Bundesagentur für Arbeit, Charité, Goethe-Institut. Strategiepapiere und Recruitingmodelle. Am vergangenen Freitag endete die Deutschlandreise einer Delegation aus Indien, Indonesien und den Philippinen an einem anderen Ort: in Starnberg, in einem kommunalen Klinikverbund.
Sie ist nur wenige Zentimeter lang, kaum länger als eine Fingerkuppe – und entscheidet im Zweifel darüber, wie präzise ein Tumor entfernt werden kann. Die neue intraoperative Ultraschallsonde am Klinikum Starnberg macht während der Operation sichtbar, was dem Auge verborgen bleibt: Tumoren, Gefäßverläufe, Grenzen. Rund 30.000 Euro hat das hochspezialisierte Instrument gekostet – vollständig finanziert durch den Freundeskreis des Klinikums Starnberg.
Herzinfarkt: Warnzeichen erkennen – im Ernstfall richtig handeln
Viele stellen sich einen Herzinfarkt als plötzlichen, starken Schmerz vor. In der Realität beginnt er oft anders: mit einem anhaltenden Druck oder einer Enge in der Brust, häufig begleitet von Luftnot. Gerade weil diese Beschwerden nicht immer eindeutig erscheinen, werden sie leicht unterschätzt – und wertvolle Zeit geht verloren.